Die Verheißung des Herrn Jesus Christus galt seit jeher der „kleinen Herde“ :
„Fürchte dich nicht, du kleine Herde , denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Reich zu geben“
(Luk 12, 32).

Es ist das Versprechen, dass die Gemeinde Jesu unbesorgt um ihren Unterhalt in dieser Welt leben kann. Damit verbunden ist die Zusage, dass sie in der Lage sein wird, dort, wo Mangel herrscht, für ein Auskommen zu sorgen. Mangelerfahrung begleitet die Christenheit seit ihren Anfängen. In weiten Teilen der Welt ist solcher Mangel eine Alltäglichkeit und es sieht so aus, als sollten diese Erfahrungen die Kirche – nach Jahrhunderten einer bevorzugten Stellung – auch im ehemaligen „christlichen Abendland“ einholen.

Das scheint vielfältige Gründe zur Besorgnis zu liefern. Dagegen setzt das Haupt der Christenheit die verbindliche Aussage: Ihr habt keinen Grund zu Sorge und Furcht! Das „DIASPORAWERK in der SELK -Gotteskasten- e.V.“ wird in der Zukunft seine Verankerungen in dieser grundlegenden Aussage Jesu noch klarer als bisher vor Augen haben. Dann ist es geistlich gerüstet, Vorsorge zu treffen und Fürsorge zu üben für die vielfältigen Bedürfnisse der „kleinen Herde“ des Erzhirten Jesus Christus in der Zerstreuung. Dann werden auch dem Diasporawerk die Mittel zufließen, an seinem Teil zu helfen, die Lebensbedingungen der „kleinen Herde“ erträglicher zu gestalten, bis aus aller Zerstreuung und Vereinzelung „eine Herde und ein Hirt“ sein wird in Gottes Reich.